Wir fordern

  • Begrenzung des jährlichen Holzeinschlags auf max. das Maß des Holznachwuchses pro Jahr, wobei Nachhaltigkeit nicht nur am Holzwachstum, sondern auch an der Artenvielfalt festzumachen ist.
  • Festlegung und Veröffentlichung des durch Gesetz vorgeschriebenen Wald-Betriebs-plans für die Waldentwicklung
  • Am besten keine Schäden, wenn aber, dann: Beseitigung ("Sanierung") der durch die Waldernte entstehenden Schäden an Waldwegen und Waldboden bis spätestens Sommer des der Erntesaison folgenden Jahres
  • Definition und Umsetzung der gesell-schaftlichen Anforderungen an eine gesunde "Waldästhetik"
  • Totholzmanagement im Einklang mit PEFC/FSC

 

  • Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zur Pflege von Kulturstätten unter Sanierungs- und Begehbarkeits-Gesichts-punkten (etwa durch Schaffung von Holzbrücken zur Vermeidung weiterer Erosionen)
  • Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. auf Basis des Abschlussberichts "Bodenschonende Holzernte"
  • Festlegung eines Kriterienkatalogs anhand welcher die Auswahl der zu fällenden Bäume festgelegt wird, damit nicht nur die wirtschaftlich interessanten Bäume gefällt, sondern auch die kranken aussortiert werden.
  • Bildung eines runden Tisches aller Beteiligter, um gemeinsam für den Wald zu "sprechen".
  • "Das Holz bleibt bei uns"  - wirtschaftliche Verwertung des eingeschlagenen Holzes nach Möglichkeit vor Ort - allein um die Kohlendioxid-Belastung zu minimieren.