dafür setzen wir uns ein

Der Wald ist Lebens- und Erholungsraum zugleich. Das Hessische Waldgesetz und das Bundeswaldgesetz schreiben dem Wald eine besondere Funktion zu, die es zu beachten gilt. Das wilde Eingreifen durch den Menschen durch Abholzung ist weder im Sinne des Gesetzes, noch im Sinne der Bürgerinnen und Bürger. Deshalb wehren wir uns, damit unser Wald auch den nachfolgenden Generationen zur Erholung, zur Entspannung dienen kann. Unsere For-derungen auf dem Weg zu einem gemeinsamen Leitbild "Wald" finden Sie auf der separaten Seite unter "Klartext:txetralK".

Kein Zweifel: der Wald muss bewirtschaftet werden, er muss verjüngt werden und er muss in einigen Bereichen von seiner Monokultur-Struktur wieder zu einem Mischwald entwickelt werden. Dafür setzen wir uns auch ein. Allerdings ist eine solche Entwicklung mit Augenmaß und auch verträglich durchzuführen, damit aus dem einen Vorteil (Geld) nicht schnell viele Nachteile werden (z.B. Borkenkäfer). Außerdem wünschen wir uns von den Verantwortlichen der Stadt, dass die Bürgerschaft an der Waldentwicklung aktiv beteiligt wird. Denn: es ist unser Wald und nicht der des Rathauses oder von Hessen-Forst.


"Mensch! Ich bin die Wärme deines Heimes in kalten Winternächten, der schirmende Schatten, wann des Sommers Sonne brennt. Ich bin der Dachstuhl deines Hauses, das Brett deines Tisches. Ich bin das Bett, in dem du schläfst. Ich bin das Holz, aus dem du deine Schiffe baust. Ich bin der Stiel deiner Haue, die Türe deiner Hütte. Ich bin das Holz deiner Wiege und deines Sarges. Ich bin das Brot der Güte, die Blume der Schönheit. Erhöre mein Gebet: zerstöre mich nicht!"                    (Verfasser unbekannt)